Category Archives: Ein Semester in China …

Auf zur großen Mauer 长城

Hi,
am 24.4 war es endlich soweit und ich bekam das erste mal das Wahrzeichen Chinas zu Gesicht.
Als wir von einem Bus am Fuß des Berges von MuTianYu abgesetzt wurden, mussten wir den Bergkette auf der sich die große Mauer befindet zu Fuß besteigen.
Das schöne Wetter hat den Aufstieg zwar nicht erleichtert, aber endlich oben angekommen hat dieser unvorstellbarer schöne Anblick alle Erschöpfung vergessen lassen. Wahrlich ein Meisterwerk welches seines Gleichen sucht und deswegen höre ich jetzt auf zu schwafeln und lass die Bilder sprechen: ->Zu den Bildern<-

Ganz eindeutig ein MUST SEEN !!!
Ich und ChangCheng

Eines von 7 Millionen

Nun bin ich auch stolzer Besitzer eines 自行车 (Fahrrad) und habe auch gleich bei dem ersten Sonnenstrahl eine kleine Spritztour unternommen.
Die Straßenordnung hab ich hier aber noch nicht so ganz verstanden :-(. Die Ampelfarben scheinen nur obligatorisch zu sein und im Endeffekt macht hier glaub ich sowieso jeder was er will.
Ein paar Regeln habe ich aber schon heraus gefunden, um eine sicheres Vorankommen zu gewährleisten:
– keine ruckartigen Bewegungen (dies gilt übrigens Grundsätzlich :-))
– die Bremse immer im Anschlag
– Hupen ist anscheinend das einzige gültige Erkennungszeichen, also unbedingt drauf hören!
– Und für Ampeln und Kreuzungen: Immer das tun was die anderen auch machen!!!

Wenn man das beachtet lässt es sich hier wunderbar cruisen, denn Beijing ist platt wie Holland und bietet überall großspurige Fahrradspuren (Die aber des Öfteren von parkenden Autos belegt sind)

Eines unter vielen
Einschöner Tag im Verkehr
Einschöner Tag im Verkehr

Ein kleiner Zwischenbericht

Da ich ja nun wirklich schon sehr lange nichts mehr hier hinterlassen habe, wollte ich doch mal eben kurz vermelden lassen, wie es mir hier geht.
Der eiskalte Winter ist überstanden und solangsam kehrt der Frühling ein. Leider merkt man dies nur an den Temperaturen, da die Sonne sich hinter einer dicken Smokglocke versteckt :-(.
Wenns denn aber mal regnet, ist es danach traumhaft schön.

In der letzten Zeit ist nicht viel passiert, so dass ich hier auch nicht wirklich viel erzählen kann (Mit außnahmer einiger lustigen Sache, die ich aber erst dann poste, wenn ich die Bilder von Hannes habe 😉 )

Ab der nächsten Woche geht dann aber das Sightseeing los. Also werden hier demnächst viele viele schöne Fotos landen :-D.

Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick auf meine Wohnung die ich mir mit Sinardi, einem netten kleinen 21 jährigen Zeitgenossen aus Brastagi/Indonesien, teile.
1. Ansicht
2. Ansicht

PS.: Die Aufnahmen habe ich gemacht nachdem wir aufgeräumt haben…. Detailaufnahmen habe ich ir trotzdem erspart ;-).

Review der ersten Wochen

Hallo Welt!

Nun wollte ich euch doch mal endlich auf den neusten Stand bringen ;-).

Natürlich lebe ich noch und mir geht es blendend.
Die Menschen sind alle sehr freundlich hier und dafür das ich vorgewarnt wurde ala “Oh oh oh, du gehst nach China, dann pass aber auf …?!?” habe ich bis auf ein “Kongpa Chicke” hier nur gute Erfahrungen gemacht.

Nun aber ein paar Worte zu meiner Ankunft:
Als Hannes und ich am 23.Feb 10 hier in Beijing gelandet sind, wurden wir auch so gleich von Chifen, ein Student der 3 Tage später ein Austauschprogramm nach Deutschland antrat, empfangen.
Als wir dann von Chifen an Jonathan überführt wurden (ein Student der UPB der das WS09/10 an der BUAA absolviert hat),
haben wir uns dann auch sofort auf den Weg zum Youthhostel gemacht.
Im Studentenwohnheim konnten wir zu der Zeit leider noch nicht unterkommen, da leider Frühlingsfest war und zu der Zeit alle Chinesen
zuhause bei Ihren Familien saßen und das neue Jahr feierten.
Nichts desto trotz, die Youthhostels hier in China sind sauber und gepflegt (aber wahrscheinlich nur solange man auf das Schild International Hosteling” achtet ;-)).
Nach dem wir uns also die ersten beiden Tage ein wenig eingelebt haben und Spezialitäten wie “Hot Pot” oder “Sushi” ausprobiert hatten, haben Jonathan, Hannes und ich uns am 25.Feb zu einem sehr spontanen Tripp nach Shanghai entschlossen.
Also ab mit dem Nachtzug für 60€, Softsleeper (Luxusklasse) wohl gemerkt.
Am nächsten Morgen angekommen, haben wir unsere Zeit eigentlich nur mit Sightseeing verbracht. Den krönenden Abschluss machte dann am 28.Feb die Cloud9 Bar im Jin-Mao-Tower, in der wir uns im 86ten Stock ein Santory Hibiki Whiskey genehmigt haben.
Cloud9 Bar
Über die Nacht ging es dann wieder im Softseater ab nach Beijing. Nun war das Frühlingsfest endlich vollständig ausgeklungen und alle Organe der BUAA haben wieder ihren Dienst aufgenommen…. Alle Organe??? Nein, eine kleine Sprachschule in der wir Chinesisch lernen sollten wiedersetzt sich und öffnet ihre Pforten erst eine Woche später :-(.
Zumindest haben Hannes und ich schon eine Wohnung im DaYunCun zugewiesen bekommen. Leider kamen wir nicht gemeinsam auf ein Zimmer, sondern ich zu einem sehr netten Indonesier und Hannes zu einem Franzosen in eine Wohnung die total verschimmelt war. Zum Glück hat Jonathan mal wieder eingegriffen, so dass Hannes jetzt bei Ihm unter gekommen ist.

Bis dato hat sich eigentlich nicht viel getan, außer das endlich die Sprachkurse angefangen haben.
Was mit meinem Projekt ist, welches ich hier eigentlich absolviere sollte, weiß ich noch nicht. Aber da bin ich aber noch guter Dinge.

Nun verweise ich aber auf meine Fotos mit dem Spruch: “Bilder sagen mehr als tausend Worte”

Zu den Bildern

Lieben Gruß aus Bejing

Timo

Im Sommer nach Beijing

Dank Frau Dr. Mertsching sind seit diesen Semester auch Auslandsaufenthalte im Sommer an der BUAA in Beijing gestattet.
Natürlich kann man als “Freemover” jederzeit und überall sein Auslandsemester halten, jedoch bietet hier die UPB den Vorteil,
für jeweils 2 Bewerber unter der Obhut eines DAAD/ISAP-Stipendiums diese Reise an zu treten.

Die einzigen Verpflichtungen die man hier eingeht sind eine Mindestaufenthaltsdauer von 5 Monaten (Nichts leichter als das 😉 ) und einen Abschlussbericht.
Zusätzlich kommt hinzu, dass die BUAA eine Partneruni der UPB ist und somit die Studiengebühren erlassen werden.

The very beginning

Zuerst muss gesagt werden, dass hier nur das Prozedere “Auslandssemster” zwischen zwei Partnerunis dokumentiert wird.

Somit wird für mich vieles deutlich einfacher. Freemover müssen also wahrscheinlich noch ein wenig tiefer in die Trickkiste greifen :(.

Nun aber zum nützlichen Teil dieser Kategorie 🙂 :

Als erstes bietet es sich an, auf der folgenden Seite vorbei zu schauen: ->KLICK<-.

Dies ist die Koorperationsseite der beiden Unis UPB und BUAA. Hier findet ihr Informationen wie Ansprechpartner und Dokumente zur Bewerbung.

Nachdem ihr euch also alles auf diese Seite durgelesen habt (insbesondere die Fieldreports), solltet ihr einen Ansprechpartner aufsuchen, und diesen über euer Interesse und euer Vorhaben informieren.

In meinem Fall wurde dann gesagt, dass ich alle Dokumente auszufüllen habe, die auf der Koorperationsseite stehen und für die Bewerbung nötig sind. Dies artete ziehmlich aus, da einige Dokumente (insbesondere die Chinesischen) nicht mehr aktuelle waren.

Hier also eine Liste der Dokumente, die Ihr für die Bewerbung braucht:


Stand: WS09/10 (kann sich natürlich geändert haben, also immer euren Ansprechpartner nerven 😉 )
Allgemeine Dokumente:

  • Lebenslauf (Deutsch/Englisch)
  • Motivationsschreiben (Deutsch/Englisch)
  • Offizielle Notenübersicht (vom Prüfungsamt oder bald von PAUL)

Dokumente von der BUAA:

Am besten ihr fragt nach der aktuallsten Version bei einem eurer Ansprechpartner oder ihr schaut auf der Koop.-Seite nach

  • application form
  • App_Exchange_Program

Dokumente vom Akadmischen Auslandsamt:aaa-Formulare

  • Bewerbungsformular
  • Wohnraumbereitschaftserklaerung
  • Erfahrungsberichtsabgabeerklärung
  • Transcript of Records

Andere Formulare waren bei meiner Bewerbung nicht nötig. Auch einen Sprachtest müsst ihr nicht absolvieren.
Bzgl. der “Transcript of Records” war es bei mir ein wenig nervenzerreißend. Hier wurde gesagt das ich diese selbst ausfüllen soll und dann vom AAA beglaubigen lassen soll. Also ab zum V-Gebäude…. diese sind aber nciht mehr dafür zuständig. Man sagte mir das nun das Dekanat dafür zuständig sei…. Also ab zum P1 Gebäude…. hier sagte man mir das die garnicht davon wüssten, und eigentlich PAUL diese Prozedur schon automatisiert hätte…. hat es aber nicht…. Nun meinten die Leute im Dekanat, dass erst einmal beglaubigt werden müsste, das die Übersetzung richtig sei….. also ab zum Institutsleiter…. Nach seiner Beglaubigung konnte ich mir endlich eine Beglaubigung vom Dekanat besorgen (Was ein Bürpkratensch….).
Hoffentlich funktioniert PAUL bald!
PS.: Ihr braucht natürlich die offizielle Notenbestätigung vom Prüfungssekreteriat, sonst glaubt euch niemand was ihr da übersetzt habt.
Aber diese soll PAUL auch bald ausstellen können.

Beantragen des VISUMS:
TO DO